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Ram wird immer teurer

17. Jänner 2026

i98zer0

Technik

9 Min

Grafik zur Speicherkrise mit RAM-Modulen auf Mainboard und steigender Kurve

Speicherpreise steigen – Herausforderung für Budget-Aufrüster


Wer aktuell plant, seinen treuen Rechenknecht aufzurüsten, reibt sich verwundert die Augen. Nachdem die Preise für Arbeitsspeicher (RAM) und SSDs Ende 2023 einen historischen Tiefstand erreicht hatten, zeigt die Kurve seit Monaten steil nach oben. Was Experten bereits als „Speicherkrise“ bezeichnen, trifft vor allem eine Gruppe besonders hart: Budget-Aufrüster.


Warum steigen die Preise?

Die Ursache ist eine Mischung aus Marktstrategie und technologischem Wandel:

  1. Künstliche VerknappungGroße Hersteller wie Samsung und SK Hynix haben ihre Produktion gedrosselt, um das Überangebot des Vorjahres abzubauen und die Gewinnmargen zu stabilisieren.

  2. Der KI-BoomDie enorme Nachfrage nach Hochleistungsspeicher (HBM) für KI-Server bindet Produktionskapazitäten, die früher für den Consumer-Markt (DDR4 / DDR5) genutzt wurden.

  3. TechnologiewechselDie Umstellung von DDR4 auf DDR5 verteuert die Produktion, während die Bestände der älteren Generation langsam zur Neige gehen.


Die Auswirkungen auf den „Low-Budget-Build“

Für Nutzer, die nur 200 bis 400 Euro für ein Upgrade eingeplant haben, verschieben sich die Prioritäten deutlich.

Kostete eine solide 1-TB-NVMe-SSD vor kurzem noch etwa 45 €, muss man heute häufig 70 bis 90 € einplanen.

Das Problem: Diese 30 bis 40 Euro Differenz fehlen an anderer Stelle – etwa bei der Grafikkarte oder dem Prozessor.

Wo früher 32 GB RAM bereits zum Standard für Budget-Systeme wurden, müssen viele Nutzer nun wieder auf 16 GB zurückgehen, um im Preisrahmen zu bleiben.


Überlebensstrategie: Tipps für Sparfüchse

Trotz der aktuellen Situation gibt es Wege, die Leistung zu steigern, ohne das Konto zu sprengen.


1. Gebrauchtmarkt statt Neuware

RAM gehört zu den langlebigsten PC-Komponenten und unterliegt kaum Verschleiß.

Wer auf Plattformen wie eBay oder Kleinanzeigen nach DDR4-Kits sucht, kann oft bis zu 50 % gegenüber dem Neupreis sparen.

⚠️ Hinweis: Bei SSDs sollte man vorsichtig sein, da diese eine begrenzte Lebensdauer durch Schreibzyklen besitzen.


2. Priorisierung: Geschwindigkeit vs. Kapazität

Für Gamer ist Kapazität oft wichtiger als maximale Geschwindigkeit.

  • RAM: Lieber 16 GB mit soliden 3200 MHz als 8 GB High-End-Speicher.

  • SSD: Eine SATA-SSD ist im Alltag oft kaum langsamer als eine teure PCIe-4.0-NVMe, kostet aber deutlich weniger.


3. „Salami-Taktik“ beim Aufrüsten

Anstatt alles auf einmal zu kaufen, lohnt es sich, den Markt zu beobachten.

  • Mindstar-Angebote oder Plattformen wie MyDealz im Auge behalten

  • Zuerst das Bauteil aufrüsten, das den größten Flaschenhals darstellt (häufig die SSD, wenn noch eine HDD verbaut ist)


Fazit: Geduld ist die wichtigste Hardware

Die aktuelle Speicherkrise zwingt viele Nutzer dazu, bewusster einzukaufen.

Während High-End-Enthusiasten Preiserhöhungen oft problemlos verkraften, müssen Budget-Aufrüster kreativer werden.

Die gute Nachricht: Selbst mit teurerem Speicher bleibt ein Upgrade meist deutlich günstiger als ein kompletter Neukauf.


💡 Pro-Tipp:Wer noch auf DDR4 setzt, sollte eher früher als später zuschlagen. Die Produktion wird weiter sinken – und damit könnten die Preise für den „alten“ Standard langfristig eher steigen als fallen.


Hinweis: Dieser Beitrag wurde zur Recherche-Vereinfachung mithilfe eines Prompts in Gemini erstellt und bildet die aktuelle Marktsituation inhaltlich ab.

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